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Hohlglas
/ Hohlkörper - Bearbeitung
Hohlkörper
aus Glas und Keramik müssen oft mit Durchbrüchen versehen
werden, die an der Innen und Aussenseite scharfkantig sind. Hierzu
ist die Ultraschallbearbeitungstechnik ein sehr gut geeignetes verfahren.
Sie wird hauptsächlich im Bereich der Herstellung von Labor-
und Analysengeräten eingesetzt. Durch die Entwicklung neuer
Glaskeramiken und deren Anwendung auch in diesen Bereichen reduzierte
sich die werkstoffseitige Differenzierung. In der Glasbläserei
erfolgt der Einsatz überwiegend zur Herstellung kalottenförmiger
Schliffe.
Gefordert werden:
- Bohrungen
mit Durchmessern unter 1 mm.
- Profilbohrungen
in Glas- und Keramikrohre unterschiedlicher Wandstärke und Durchtrittswinkel.
- Abflachungen
an Rohren.
- Reduzierung
der Wandstärke in definierten Bereichen.
Bei diesen Anwendungen
werden in den meisten Fällen scharfkantige Übergänge auf der Rohr-Innenseite
gefordert.
Nachfolgend
einige Proben in verschiedenen Werkstoffen.
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Das Bild zeigt Bearbeitungsversuche mit unterschiedlichen Querschnitten
an einem Quarzglas-Rohr mit einem Aussendurchmesser von 16 mm. Die
Bearbeitung wurde mit verschiedenen Bohrwerkzeugen, mit und ohne Absaugung
der Schleifmittelsuspension durchgeführt. |
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Das
Bild zeigt weitere Bearbeitungsversuche mit unterschiedlichem Durchmesser
an einem Quarzglas-Rohr mit einem Aussendurchmesser von 16 mm. Die
Bearbeitung wurde mit verschiedenen Bohrwerkzeugen mit und ohne
Absaugung der Schleifmittelsuspension durchgeführt. Die Positionierung
erfolgte in einem Prisma. Bei einer Bohrung wurde eine Annäherung
an den Innendurchmesser des Glasrohres versucht, was weitgehend
gelungen ist.
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Das
Bild zeigt eine Bohrung Durchmesser 0,3 mm in einem Quarzglasrohr
mit einem Aussendurchmesser von 20 mm. Die Bearbeitung wurde mit einem
Bohrwerkzeug, ohne Absaugung der Schleifmittelsuspension durchgeführt.
Die Positionierung erfolgte in einem Prisma. |
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Anschliessend
wurde in die Bohrung mit einem weiteren Werkzeug eine Senkung ohne
Absaugung der Schleifmittelsuspension eingearbeitet. Die Positionierung
erfolgte wiederum in einem Prisma.
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Das Bild zeigt ein Glasrohr mit einer ringförmig profilierten Wandstärkenreduzierung
- die angenähert einen Kugelschnitt ergibt - auf eine Restwandstärke
von 0,3 mm, sowie eine Abflachung der Wandung auf eine Restwandstärke
von 0,4 mm an der dünnsten Stelle. Derartige Bearbeitungen werden
durchgeführt um Anglasungen ohne Beeinflussung des Rohrinnendurchmessers
herzustellen oder um Strukturen für Präzisionshalterungen zu schaffen.
Die ringförmige Bearbeitung wurde mit einem Profilwerkzeug durchgeführt.
Die Abflachung wurde mit einem stempelförmigen Werkzeug ohne Absaugeinrichtung
bearbeitet. |
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Das
Bild zeigt ein Rohr aus Aluminiumoxyd mit einem Aussendurchmesser
von 24 mm in das eine Anzahl Bohrungen unterschiedlichen Durchmessers
eingearbeitet wurden. Die Durchmesser der Bohrungen liegen zwischen
1,1 mm und 3,5 mm. Die Wandstärken zwischen den Bohrungen sind zwischen
0,25 mm und 0,5 mm. Die Bearbeitung wurde mit Bohrwerkzeugen, mit
Absaugung der Schleifmittelsuspension durchgeführt.
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