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Siliziumnitrid
und Zirkonoxyd sind Keramikwerkstoffe hoher
Festigkeit und relativ schwer bearbeitbar. Der Haupteinsatzbereich
der Ultraschallbearbeitungstechnik liegt in der Bearbeitung von Teilen
die:
- - Eine
hohe Verschleissfestigkeit besitzen.
- - Im
Einsatz hohen Temperaturen ausgesetzt sind.
- - Eine
hohe chemische Beständigkeit aufweisen.
- - Definierte
dielektrische Werte zum Einsatz in der Hochfrequenztechnik besitzen.
- - Mehrere
der vorgenannten Kriterien erfüllen müssen.
Bei diesen Anwendungen
werden, abhängig vom Einsatzbereich, - unterschiedlich hohe
Anforderungen an die Abbildungstreue gestellt.
Nachfolgend einige Probestücke in verschiedenen Werkstoffen.
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Das Bild zeigt eine Scheibe aus heiss-isostatisch gepresstem Siliziumnitrid
(HPSN) mit den Resten eines Diamantbohrers mit dem von anderer Seite
Bohrversuche unternommen wurden. Wir haben die Scheibe aufgenommen
und innerhalb des ersten Bohrversuches zwei Bohrungen ineinander durch
die Scheibe gebohrt. Wie an den Kanten der Bohrungen erkennbar, ist
der Versuch gelungen. |
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Das
Bild zeigt eine Probe aus Zirkonoxyd, in der die Reste von Diamantbohrern
aus Bearbeitungsversuchen von anderer Seite stecken. Die Probe weist
Risse auf, die vermutlich auf die Zerstörung des Diamantwerkzeuges
zurückzuführen sind. Wir haben die Probe aufgenommen und innerhalb
der ersten Bohrversuche zwei Bohrungen durch die Probe gebohrt.
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Das Bild zeigt eine Scheibe mit Bohrkern aus heiss-isostatisch gepresstem
Siliziumnitrid (HPSN), wie oben gezeigt. Die ersten Kernbohrungen
dienten der Schaffung einer Aufnahme für die folgenden Bearbeitungsgänge.
Wie an den Kanten der Bohrungen erkennbar, ist der Versuch gelungen.
Die Positionierung erfolgt durch Aufkitten. Die Auflagefläche
der Pressteile ist relativ uneben, weshalb hier mit relativ dicken
Kittschichten aus einem mineralisch gefüllten, bei höheren
Temperaturen schmelzenden Kitt gearbeitet wird. |
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Das
Bild zeigt einen Ausschnitt der Bohrungskontur aus der vorstehenden
Scheibe unmittelbar nach der Bearbeitung, noch im aufgekitteten
Zustand. Die Qualität der Kanten ist hoch obwohl die Fläche nicht
vorbearbeitet ist und durch den Sintervorgang bedingt, eine Kruste
aufweist.
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Das
Bild zeigt eine Wendeschneidplatte aus heiss-isostatisch gepresstem
Siliziumnitrid (HPSN). Zur Fixierung der Platte in der Aufnahme werden
Bohrungen oder Vertiefungen eingearbeitet. Wie an den Kanten der Bohrungen
erkennbar, ist der Bearbeitungsversuch gelungen. Die Positionierung
der Platte während der Bearbeitung erfolgt durch Aufkitten, da der
Bohrkern möglicherweise einer anderen Verwendung zugeführt werden
kann. |
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Das
Bild zeigt weitere Wendeschneidplatten unterschiedlicher Grösse
die mit der gleichen Technik erfolgreich bearbeitet wurden. Der
Werkzeugverschleiss kann bei dieser Werkstoffgruppe abhängig von
den Homogenitätsdifferenzen innerhalb der Teile, bis etwa 300% der
Bearbeitungslänge betragen.
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Werden, etwa
bei der Herstellung dreidimensionaler Abbildungen hohe Anforderungen
an die Abbildungstreue gestellt, erfolgt die Bearbeitung mit Hilfe
gepräger oder gravierter Werkzeuge, die als Folgewerkzeuge
eingesetzt werden. Das bedeutet, daß mehrere Werkzeuge nacheinander
am gleichen Bearbeitungsort eingesetzt werden und dadurch - insbesondere
bei der Bearbeitung hoher Reliefstrukturen, - in der Serie pro Bearbeitungsgang
effektiv nur ein Werkzueg erforderlich ist. Mit den teilweise verschlissenen
Werkzeugen werden, unter Einhaltung der Verschleissfolge die nachfolgenden
Werkstücke vorbearbeitet.
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