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Gravuren
und dreidimensionale Abbildungen
sind ist
ein weiteres, relativ verbreitetes Anwendungsfeld der Ultraschallbearbeitungstechnik.Die
Beispiele zeigen Monogramme und Kameen. Ein weiterer Bereich ist die
Herstellung von Zahnkronen in Keramik oder die Herstellung von Kanalstrukturen
für Laborgeräte aus Glas oder Küvetten.Die Einsatzbereiche
liegen in der: |
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Herstellung
von Gravuren in Edel- und Halbedelsteinen, (Kameen, Platten für
Ringe, Monogramme), Koralle, Perlmutt, (hochwertige Knöpfe, Schmuck,
Strass, Pailetten), Bleikristall, zur Produktion von Werbemitteln. |
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Bearbeitung von Kanalplatten / Küvetten aus Glas, Glaskeramik,
Quarzglas, Rubin, Saphir, Keramik, bei der Herstellung von Laborgeräten,
Ventilen und anderen technischen Anwendungsbereichen. |
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Abformung
von Implantaten, Knochen-, Kiefer- und Gehörkomponenten |
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Abbildung von Negativformen für technische Anwendungen, (Spritzwerkzeugeinsätze
für die Verarbeitung keramisch gefüllter Kunststoffe, Prägewerkzeuge,
Graphitstempel für Funkenerosion) |
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Bei diesen Anwendungen werden sehr unterschiedliche Anforderungen
an die Abbildungstreue gestellt, die einen ebenso differenten Aufwand
in der Präparation der Werkstücke und Werkzeuge erfordern.
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| Nachfolgend
einige Probestücke in verschiedenen Werkstoffen |
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Das Bild zeigt einen Buchstaben, ( Teil eines Monogramms ) abgebildet
in einer Glasplatte. Die Herstellung ist sehr einfach, da lediglich
das Werkstück vor dem Werkzeug positioniert und bearbeitet wird. Die
Gestaltung der einzelnen Symbole lässt in der Regel soviel Spielraum,
daß in der Kontur des Zeichens eine Absaugbohrung für die Schleifmittelsuspension
vorgesehen werden kann. Die Positionierung erfolgt in den meisten
Fällen durch eine einfache Halterung für das Werkstück. Bei grösseren
Werkstücken werden die Teile einfach vor das Werkzeug gestellt und
bearbeitet. |
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Das
Werkzeug hierzu wurde als Messinggussteil in einer Gipsform hergestellt
und wie nebenstehend gezeigt, auf eine Sonotrode Durchmesser 35
mm aufgelötet. Die Bearbeitung wird vorzugsweise mit Absaugung der
Schleifmittelsuspension durchgeführt. Im gezeigten Beispiel ist
die Absaugöffnung im Innenprofil der Symbolkontur erkennbar Die
Abbildungstreue bei diesem Verfahren ist relativ hoch. Bedingt durch
das einfache Verfahren der Werkzeugherstellung ist die Reproduzierbarkeit
im Rahmen des Verfahrens, lässt jedoch in der Gestaltung und Individualität
der einzelnen Formen jede Menge Spielraum.
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Das
Bild zeigt eine dreidimensionale Abbildung in einer Glasplatte. Das
Werkzeug hierfür ist eine geprägte Kursmünze. Diese Technik - Bearbeitung
mit geprägten Werkzeugen – wird in sehr unterschiedlichen Bereichen
eingesetzt und ist in der Reproduzierbarkeit etwa mit der Verwendung
von galvanoplastisch hergestellten Werkzeugen vergleichbar. |
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Das
geprägte Werkzeug wird auf die Sonotrode aufgelötet, und zur Bearbeitung
eingesetzt. Bei der Bearbeitung von Werkstoffen die höhere Festigkeitswerte
besitzen und damit ein höherer Werkzeugverschleiss inkauf genommen
werden muss - da das Werkzeug an den höchsten Stellen den grössten
Verschleiss aufweist - wird eine sogenannte Folgebearbeitung durchgeführt.
In der Serienfertigung werden in der Regel 3 bis 10 Werkzeuge mit
zunehmender Abbildungsqualität – manchmal auch auf verschiedenen
Maschinen mit unterschiedlicher Schleifmittelkorngrösse - nacheinander
in der gleichen Kontur im Werkstück abgebildet. Das jeweils älteste
Werkzeug wird durch ein neues Werkzeug ersetzt und die Reihe um
1 verschoben. Dadurch ist es möglich, auch für die Bearbeitung sehr
harter Werkstoffe effektiv nur ein Prägeteil pro Werkstück zu benötigen.
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Das
Bild zeigt eine Gravur in Perlmutt, die in der Herstellung von Schmuck,
Broschen oder hochwertigen Knöpfen zum Einsatz kommt. Das Werkzeug
hierzu war eine geprägte Münze. Die Bearbeitung wurde wie vorbeschrieben
durchgeführt. Die Motive sind meist Abbildungen oder Monogramme.Die
Positionierung erfolgt in einer Aufnahmevorrichtung. Die Bearbeitungsgeschwindigkeit
beträgt abhängig vom Bearbeitungsquerschnitt, mit oder ohne Absaugung
der Schleifmittelsuspension durch das Werkzeugprofil, etwa 2 bis 5
mm / min. Eingesetzt wurde eine Schleifmittelsuspension, 25 Vol.%
Borcarbid der Körnung 280 in Wasser. |
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Das
Bild zeigt eine Kamee aus einem Achat-Lagenstein. Der sogenannte
Lagenstein ist eine Platte aus einem Mineral, meist Achat, die zwei,
oder mehr unterschiedliche, miteinander kontrastierende Farbzonen
besitzt. Derartige Minerale stammen aus natürlichen Vorkommen, mit
gewachsenem Schichtaufbau, können jedoch auch künstlich hergestellt
werden. Das Werkzeugdesign erfolgt abgestimmt auf die Dicke der
in den meisten Fällen weissen Farbschicht und liegt im Bereich einer
Bearbeitungstiefe von 0,8 bis 2 mm. Die Bearbeitung wird so durchgeführt,
dass das Motiv im Vordergrund durch die Farbschicht im Hintergrund,
die meist nur im Bereich von 0,1 bis 0,2 mm bearbeitet wird, hervorgehoben
wird. Mit einiger Erfahrung lassen sich hier optische Effekte durch
teilweise durchscheinende oder farblich abgesetzte Strukturen des
Hintergrundes bilden.
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Das Bild zeigt ein Gehäuse für eine Armbanduhr aus Granit. Die Wandstärke
im Bereich des Zifferblattes beträgt noch 0,4 bis 0,5 mm. Die Bearbeitung
wurde mit einem geprägten Werkzeugprofil, mit Absaugung der Schleifmittelsuspension
durchgeführt. Die Positionierung erfolgte in einer Aufnahme, die die
Bezugspunkte in Form von Indexen beinhaltet. |
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Das
Bild zeigt die Abbildung eines Motivs in einer Bleikristallplatte.
Die Tiefe der Gravur beträgt etwa 2,5 mm. Unterhalb der Mitte der
Gravur ist die Kontur des, von der Schleifmittel-suspensionsabsaugbohrung
abgebildeten Bohrkerns erkennbar Die Bearbeitung wurde, mit einem
geprägten Werkzeug mit Absaugung der Schleifmittelsuspension durchgeführt.
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Das
Bild zeigt die Abbildung eines Motivs in einer Floatglasplatte. Die
Tiefe der Gravur beträgt etwa 1,5 mm. Die Bearbeitung wurde, mit einem
geprägten Werkzeug ohne Absaugung der Schleifmittelsuspension durchgeführt.
Die Positionierung erfolgte in einer Aufnahme. |
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