Entwicklungsgeschichte
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Das Bearbeiten harter und härtester, vorzugsweise
nichtmetallischer, spröder Werkstoffe durch Ultraschall ist seit vielen
Jahren bekannt, und bereits über 50 Jahre lang baut KLN für derartige
Zwecke speziell entwickelte "Ultraschall Bohrmaschinen".
Deren horizontale Bearbeitungsweise wurde von KLN wegen ihrer entscheidenden
Vorteile schon Ende der fünfziger Jahre entwickelt und seitdem konsequent
beibehalten.
Einen Rückblick auf die gesamte "DIATRON“ - Entwicklung bis zum
derzeitigen Spitzenprodukt DIATRON
CX geben die nachfolgenden Abbildungen.
Die grundlegenden Arbeiten im Bereich der Ultraschallbearbeitung liegen
in den 30‘er und 40‘er Jahren. |
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Die
Anfänge der industriellen Anwendung und des Maschinenbaus beginnen
um 1948 durch die Firma Dr. Lehfeldt in Heppenheim, aus der
später die
KLN-Ultraschall
GmbH entstanden ist. |
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| Die
beiden folgenden Skizzen zeigen Originalunterlagen aus der Anfangszeit
der Entwicklung industrieller Maschinenbaureihen. |
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Das
Bild erklärt den Wirkmechanismus und zeigt einen Schnitt durch
die Anordnung von Werkstück, Werkzeug und Sonotrode während
des Bearbeitungsvorgangs.
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Die
Darstellung zeigt das grundlegende Prinzip der Maschinen, an
dem sich bis heute – abgesehen von der Richtung der Bearbeitungsachse
- nichts wesentliches geändert hat.
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Die ersten
Ultraschallbearbeitungsmaschinen arbeiteten analog zu üblichen Bohrmaschinen
mit vertikaler Bearbeitungsrichtung. Der Massenausgleich des Ultraschallsystems
zum Erreichen eines möglichst geringen Andrucks auf das Werkstück
wurde damals mit aufwendigen Federsystemen oder Gegengewichten in
der Säule über Umlenkrollen realisiert. Damals wurden zur Herstellung
runder Profilbohrungen überwiegend rotierende Ultraschallsysteme eingesetzt,
die, insbesondere in der Herstellung von Ziehsteinen für die Drahtherstellung
eine weite Verbreitung gefunden haben. (Irgendwo war die konventionelle
Bohrmaschine noch in den Köpfen der Konstrukteure). |
| Beginnend
mit dem zunächst naheliegenden senkrechten Bohrverfahren mit dem DIATRON
1A, im Jahre 1954, wurden schon wenige Jahre später die Vorteile erkannt,
die eine horizontale Bearbeitungsrichtung bietet. Durch die beschränkte
Werkstoffauswahl hinsichtlich der Belastbarkeitsgrenzen und Fehlerfreiheit
der wenigen, zur Verfügung stehenden Werkstoffe wurden den praktischen
Versuchen relativ enge Grenzen gesetzt. Die Entwicklung wurde auch
dadurch erschwert, daß die heute gängigen Verfahren zur Qualitätsprüfung
der Werkstoffe nur im Ansatz vorhanden waren und als exotisch eingestuft
wurden. |
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Bei
diesem Modell wurde der Massenausgleich des Ultraschallsystems zum
Erreichen eines möglichst geringen Andrucks auf das Werkstück mittels
eines pneumatisch / hydraulischen Ausgleichssystems durchgeführt.
Das bei den vorherigen Modellen verwendete Ausgleichsystem konnte
den Andruck nur über einen relativ kurzen Weg konstant halten. Die
Umwälzeinrichtung für die Schleifmittelsuspension und die Vakuumanlage
waren herausziehbar im Maschinenfuss integriert. |
Bedingt
durch die damals im Generatorenbereich übliche Röhrentechnik, hatte
ein Generator zum Betrieb eines Ultraschallbearbeitungsgeräts mit
durchschnittlichen Leistungsdaten die Größe eines kleineren Schaltschrankes.
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Der
Generator III war als Tischmodell ausgeführt und hatte bei Abmessungen
von 500 x 330 x 290 mm eine HF-Leistung von 200 Watt. Die Betriebsfrequenz
lag bei 22 kHz. Die Stromaufnahme betrug 400 W bei einer abgegebenen
Ultraschall-Leistung von 130 W.
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Der
Generator II war als Anbaumodell zur Montage an der Wand oder seitlich
an der Maschine ausgeführt und hatte bei Abmessungen von 560 x 285
x 830 mm eine HF-Leistung von 400 Watt. Die Betriebsfrequenz lag bei
22 kHz. Die Stromaufnahme betrug 800 W bei einer abgegebenen Ultraschall-Leistung
von 250 W. |
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Der
Generator I war als Standmodell ausgeführt und hatte bei Abmessungen
von 420 x 520 x 1.000 mm eine HF-Leistung von 600 Watt. Die Betriebsfrequenz
lag bei 22 kHz. Die Stromaufnahme betrug 1.200 W bei einer abgegebenen
Ultraschall-Leistung von 400 W.
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| Im
Gehäuse war eine Duschkopfähnliche Anordnung eingebaut, mit deren
Hilfe der Erreger mit Wasser gekühlt wurde. |
In
Verbindung mit den vorgenannten Generatoren wurden magnetostriktive
Erregersysteme in geschlossenen Schallkopfgehäusen eingesetzt. |
Die
magnetostriktiven Systeme hatten eine Reihe Vorteile. Es bestand die
Möglichkeit einer Leistungsabstimmung – (Schwingweite ab 0) und einer
Frequenzanpassung über einen sehr weiten Bereich. Jedoch war die Herstellung
sehr aufwendig und der Betrieb mit einem relativ hohen Aufwand verbunden.
Durch die Induktion der Spule erwärmte sich das Joch und erforderte
eine Flüssigkeitskühlung. Bei den Maschinen der Firma Lehfeldt wurde
diese Kühlung durch eine drucklose Wasserdusche mit Ablauf realisiert.
Spätere Maschinen - zum Beispiel der Firma MEL - hatten Erregersysteme,
die von einem flüssigen Dielektrikum umgeben waren. Die Wärme wurde
über das Gehäuse abgeleitet, das System dadurch natürlich entsprechend
bedämpft.
Für die Herstellung von Ziehsteinen entstand - wegen der Beibehaltung
der Werkzeugrotation und der erforderlichen Pendelbewegung des Werkstücks
- eine getrennte Maschinenreihe. |
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Dieses
Tischmodell beihaltet ein rotierendes Ultraschallsystem mit einer
Leistung von 100 W in Verbindung mit einer rotierenden Ziehsteinaufnahme.
Die Werkzeuge - nadelähnliche Stifte - wurden meist in einer Spannzangensonotrode
aufgenommen. Optional konnte zusätzlich eine Pendeleinrichtung, rechts
auf dem Gehäuse aufgesetzt werden. Für diese Anwendung war die rotierende
Bearbeitungstechnik in Verbindung mit schnell rotierenden Schallköpfen
/ Werkzeugaufnahmen durchaus berechtigt. Nur so konnte der Verschleiss
des Werkzeugs an der Front- und Umfangsfläche gleichmässig gehalten
werden. |
| In
gemeinsamer Entwicklungsarbeit mit der Firma Schaaf in Mittenahr entstand
eine elektropneumatisch gesteuerte Maschine zur weitgehend vollautomatischen
Herstellung von Ziehsteinen. |
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Das
Gerät arbeitet mit einer Betriebsfrequenz von 22 kHz und einem
rotierenden piezoakustischen Ultraschallsystem.
Damit wurden Ziehsteine mit Profilabmessungen im Durchmesserbereich
zwischen 0,05 und 6 mm Durchmesser bearbeitet.
Die Bewegungen: |
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Schallkopf
+/- |
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Konsole Weg +/- |
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Konsole pendeln |
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Werkzeug Rotation |
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Werkstück Rotation |
| konnten
unabhängig voneinander über eine elektromechanische Steuerung
geregelt werden. Des weiteren war eine Schleifvorrichtung zum
Nachschleifen des Werkzeugs (Stirn- oder Mantelschliff) integriert.
Bei Abmessungen von 505 x 400 x 1.050 mm hatte die Maschine
ein Gewicht von 78 kg. |
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Wegen
der Sedimentation des Schleifmittels im Behälter der Werkstückaufnahme
erfolgte in den 60’er Jahren ein Übergang zur horizontalen Bearbeitung,
wobei durch den Einsatz einer einstellbaren schiefen Ebene als Andruckmechanismus,
die Regelprozesse für die vertikale Bearbeitung entfallen konnten.
Im Laufe der Zeit entwickelten sich unterschiedliche Begriffe für
die gleiche Verfahrenstechnik. Die überwiegende Anwendung zur Herstellung
von Bohrungen prägte den Begriff "Ultraschall-Bohren".
Auch der Begriff Diatron-Verfahren, abgeleitet von den Maschinen war
insbesondere in der Edelsteinbearbeitung weit verbreitet. Durch die
verfahrensbedingte Ähnlichkeit wurde die Bezeichnung "Stoßläppen"
auch in der Fachliteratur zum Begriff.
Die Inbetriebnahme und die Arbeit mit diesen Geräten erforderte Spezialisten,
die in der Branche über die Grenzen Ihrer Betriebe hinaus bekannt
waren.
In neuerer Zeit wurden Wortschöpfungen wie "Ultraschall-Erosion" oder
"Ultrasonic-Erosion" zu Bezeichnungen für die Ultraschallbearbeitung.
Die horizontale Bearbeitungsweise wurde von KLN wegen ihrer entscheidenden
Vorteile schon Ende der fünfziger Jahre entwickelt und seitdem konsequent
beibehalten.
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| Das
Diatron C war die erste horizontal arbeitende Ultraschallbearbeitungsmaschine. |
Die
Abbildung zeigt das Funktionsprinzip der Maschine. |
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Das
Arbeitsprinzip ist sehr einfach. Die Montierung des Werkstückaufbaus
erfolgt wie bisher durch Kitten auf einer Stahlunterlage.
Diese wird mit Hilfe der Permanentmagnetspannvorrichtung
auf der Maschine fixiert. Durch die Verwendung von Permanentmagneten
wird eine Erwärmung der Kittstellen vermieden.
Der Schallkopf ist in einer leichtgängigen Präzisionsführung
winklig zur Werkstückaufnahme gelagert.
Die gesamte Führung ist um eine Achse schwenkbar angeordnet
und ermöglicht so die Einstellung des Andrucks im Bereich
zwischen ca. –2 kp und +2 kp. |
| Der
wesentlichste Vorteil dieser Anordnung besteht jedoch
darin, dass die Vorschubbewegung ausschliesslich vom erreichten
Abtrag abhängig ist und keinerlei zusätzliche Mechanismen
benötigt. Der Bearbeitungsweg wird durch eine, an der
Maschine justierbar montierte Messuhr überwacht. |
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Damit
entstand 1958 die erste Horizontal- Ultraschall- Bohrmaschine DIATRON
CN, die sich zusammen mit ihrem Schwestertyp DIATRON CS in Hunderten
von Exemplaren gut bewährt hat.
Das Diatron CN 90 (1963) verfügte über ein wassergekühltes, magnetostriktives
Ultraschallsystem, eine im Intervall arbeitende Schleifmittelsuspensionsabsaugung
und war in der Edelsteinbearbeitung weit verbreitet im Einsatz. |
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Das
Diatron CS (1959) wurde auf dem gleichen Untergestell wie das Diatron
CN 90 aufgebaut, jedoch mit dem Unterschied, daß die Werkstückaufnahme
in der Bearbeitungsachse beweglich gelagert war und der Schallkopf
in einer Prismenaufnahme frei drehbar aufgenommen wurde. Hierdurch
wurde die Ausrichtung des Werkzeugs gegen das Werkstück, insbesondere
beim Einsatz von Formwerkzeugen, für den Anwender wesentlich vereinfacht.
Durch die offene Konstruktion konnte der Anwender den Raum für beliebige
Werkstückgrössen und Werkstückaufnahmen nutzen. |
Die Verfügbarkeit
von Leistungshalbleitern und stabiler Piezokeramiken führte in den
60’er Jahren zur Entwicklung piezoakustischer Ultraschallsysteme,
die vom Anwender erheblich weniger Aufwand erforderten und wesentlich
kostengünstiger hergestellt werden konnten.
Die kontinuierliche Verbesserung und die Entwicklung neuer Werkstoffe
ermöglichten im Lauf der Jahre erhebliche Leistungssteigerungen der
Geräte. Die Entwicklung der Halbleitertechnik, bei der die Ultraschallbearbeitung
zur Vereinzelung von Substraten eine wesentliche Rolle spielte, erlaubte
die Entwicklung von leistungsfähigen Generatoreinheiten, mit einer
handhabbaren Baugröße.
Magnetostriktive Systeme haben trotz des höheren Aufwandes auch noch
heute ihre Liebhaber, zum Beispiel dann wenn es um Anwendungen mit
besonders kleinen Schwingweiten oder einen grossen Regelbereich geht.
In den 60’er Jahren wurde das magnetostriktive Ultraschallsystem bei
KLN durch ein piezoakustisches System mit einem Transistor-Generator
abgelöst. |
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| Das
piezoakustische Erregersystem ist an einen Booster gekoppelt und schwingt
ansonsten frei im Schallkopfgehäuse. Es erfordert zwar vom Anwender
eine relativ exakte Abstimmung der Sonotrode mit dem Werkzeugprofil
auf die Resonanzfrequenz des Schallkopfes, erzeugt jedoch wesentlich
weniger Wärme und ist bei sachgemässer Handhabung keiner weiteren
Bedämpfung unterworfen. Ein weiterer, wesentlicher Vorteil des piezoakustischen
Systems besteht in den wesentlich grösseren Koppelflächen, die eine
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Das
Erregersystem besteht aus zwei Piezokeramikscheiben mit einer dazwischengeklemmten
Kontaktscheibe die durch die Abschlussmassen miteinander verschraubt
sind. Der so entstehende Körper bildet einen l/2 Resonator mit hoher
Schwingüte. |
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In
Verbindung mit neu entwickelten Generatoren entstand eine neue Baureihe.
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Das
Bild zeigt ein Diatron CS mit piezoakustischem System. Eine weitere
Entwicklungsstufe dieser Maschine sah den Einsatz einer Planschleifeinrichtung
für Vielfachwerkzeuge vor. Da die Werkzeuge zur Vereinzelung von Halbleitern
oft aus mehreren hundert Röhrchen aufgebaut waren und verfahrensbedingt
bei der Bearbeitung zwischen den einzelnen Substraten kein Werkzeugverschleiss
auftrat, mußten die Werkzeuge nach einer Anzahl von Bearbeitungsgängen
nachgearbeitet werden. Dies geschah dadurch, daß der Schallkopf in
seiner Aufnahme um 180° geschwenkt und arretiert wurde. Anschließend
wurde mit der Topfschleifscheibe der Planschleifvorrichtung die Bearbeitungsfront
der Sonotrode nachgeschliffen. Die beim Schleifvorgang entstandenen
Grate an den Rändern der Röhrchen / Profile wurden durch kurzes Einbohren
in eine Glasplatte problemlos entfernt. |
Auf
der Basis des Diatron CN 90 entstand 1965 bereits die erste rechnergesteuerte
Ultraschall- Bohrmaschine. Die Maschine war mit einer numerischen
Steuerung ausgerüstet, die das Werkstück vor dem Werkzeug positionierte
und die einzelnen Positionen selbständig abarbeitete.
Gleichzeitig wurde die Zuschaltung von Schleifmittelsuspension, Ultraschall
und Vakuum, sowie die Reinigung der Werkzeuginnenkontur von angesaugten
Bohrkernen gesteuert. |
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| Durch
die industrielle Verfügbarkeit eines breiten Spektrums an Sensoren
wurde schließlich eine weitgehende Vereinfachung der Systeme in der
Bedienung möglich, die es erlaubt, die Ultraschallbearbeitungstechnik
im breiten Rahmen industriell auch in teil- und vollautomatisierten
Fertigungsbereichen einzusetzen. Durch die rasche Entwicklung im Bereich
der technischen Keramik und den steigenden Anforderungen in der optischen
Industrie entstanden bei KLN in den 80’er Jahren drei neue Maschinentypen. |
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Das
Diatron CN 150,
eine erweiterte Ausführung des Diatron CN 90,
Abweichend
vom Diatron CN 90 besitzt das Diatron CN-150 eine kontinuierlich
arbeitende Absaugung der Schleifmittelsuspension, was sich insbesondere
bei lang andauernden oder tiefen Bohrungen positiv bemerkbar macht.
Des
weiteren besitzt die Maschine einen wesentlich grösseren Schleifmitteltrichter
und neben der Arbeitsachse eine parallel dazu stellbare Achse
für die Werkstückaufnahme.
Optional
ist eine Kühleinrichtung für die Schleifmittelsuspension erhältlich.
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Das
Diatron C-300,
eine, in einer Arbeitszelle montierte Maschine mit einer komplett
auswechselbaren Umwälzung der Schleifmittelsuspension und –absaugung
in einem Einschub im Unterteil der Maschine. Hierdurch
ist der Einsatz unterschiedlicher Schleifmittel und Schleifmittelkörnungen
durch den einfachen Austausch des Moduls möglich.Die Maschine kann
zusätzlich mit einem Zentriermikroskop ausgestattet werden, das
eine kontaktlose Justierung der Werkzeugpositionierung erlaubt.In
der Grundausstattung ist die Maschine mit einer Positioniersteuerung
ausgerüstet. Optional ist eine Kühleinrichtung für die Schleifmittelsuspension
erhältlich.
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Das
Diatron CX, eine
größere Maschine mit frei programmierbarer Steuerung und auswechselbarer
Schleifmittelsuspensionsumwälzung und –absaugung. Bei diesem Maschinentyp
kam schon mal geballte Technik zum Einsatz. Die fertige Maschine wog
2 Tonnen.Die
Maschine kann zusätzlich mit einem Zentriermikroskop ausgestattet
werden, das eine kontaktlose Justierung der Werkzeugpositionierung
erlaubt. |
Die weitere Entwicklung der Verfahrens- und Maschinentechnik
unterliegt wechselnd den Anforderungen, die durch neue Werkstoffe
gestellt werden ebenso wie durch neue Anforderungen durch unsere Kunden.Der
Einsatz der Ultraschallbearbeitungstechnik erfolgt überwiegend im
Bereich der Bearbeitung von hart-spröden Werkstoffen. Die Bearbeitung
von Metallen wird zum Beispiel bei Wolframcarbid, Molybdän, Hafnium,
glasartigen Metallen und bestimmten Sintermetallen mit Erfolg angewendet,
ebenso bei keramikfasergefüllten Metallen.
KLN
Ultraschallbearbeitungsmaschinen werden seit Anfang 2003 nicht mehr
hergestellt.
Bei eventuellen Rückfragen melden Sie sich bitte an die:
KLN Ultraschalltechnik
Siegfried Str. 124 in 64646 Heppenheim
Telefon: 06252 140 Fax: 06252 14277
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