Exponialsonotroden
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Exponentialsonotroden
sind Stabschwinger und überwiegend als l/2 Resonatoren im Einsatz.
Das Übersetzungsverhältnis entspricht etwa dem Durchmesserverhältnis
der beiden Endflächen zueinander. Das bedeutet, wenn vom Erregersystem
eine Schwingweite von 15µm in eine Sonotrode mit D= 40 mm und d= 20
mm eingekoppelt wird, erfolgt durch die Querschnittsreduzierung eine
Vergrößerung der Schwingweite etwa um den Faktor 2 auf ca. 30µm. |
| Exponentialsonotroden
sind in Ihrer Geometrie ähnlich Kegelsonotroden. Der Querschnittsübergang
erfolgt durch einen als Exponentialkurve ausgebildeten Bereich zwischen
den beiden Sonotrodenenden. Diese Sonotrodenform besitzt die effizientesten
Übertragungseigenschaften, ist jedoch in der Herstellung die Kostspieligste.
Die Herstellung wird heute durch den Einsatz von NC-Maschinen vereinfacht.
Der erzielbare Vorteil gegenüber Kegelsonotroden, die auf einfachen
Drehmaschinen herstellbar sind, ist nach unserer Ansicht betriebswirtschaftlich
nur in Ausnahmefällen zu rechnen, da Schwingweiten über 50µm die Lebensdauer
einer Monelsonotrode erheblich verkürzen können. |
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Die Sonotrodenform
wurde überwiegend in der Anfangszeit der Ultraschallbearbeitungstechnik
eingesetzt, als die Sonotroden noch aus Neusilber gefertigt wurden
und die Leistungen der Geräte zwischen 50 W und 300 W lagen. Schlüsselflächen
wurden, wenn überhaupt, nur mit sehr geringen Abmessungen angefräst,
um den Phasenverlauf der Wellenausbreitung nicht zu beeinträchtigen.
Die Befestigung der Sonotroden auf den damals noch magnetostriktiven
Schallköpfen der Maschinen erfolgte meist mit Hilfe einer gummigepolsterten
Zange, deren Backen der Sonotrodenkontur angepasst waren.
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Wir fertigen
Exponentialsonotroden nur auf Anfrage als Einzelanfertigungen.
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