Kegelsonotrode
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Die Kegelsonotrode –
die bei der Ultraschallbearbeitung meistverwendete
Sonotrodenform, - ist ein Stabschwinger und überwiegend als l/2
Resonator im Einsatz. Das Übersetzungsverhältnis entspricht etwa
dem Durchmesserverhältnis der beiden Endflächen zueinander. Das
bedeutet, wenn vom Erregersystem eine Schwingweite von 15µm in eine
Sonotrode mit D= 40 mm und d= 20 mm eingekoppelt wird, erfolgt durch
die Querschnittsreduzierung eine Vergrößerung der Schwingweite etwa
um den Faktor 2 auf ca. 30µm. Bei dieser Sonotrodenform sollten
die Werkzeuge vorzugsweise durch hartlöten montiert werden.Wir
zeigen den Aufbau einiger Werkzeugbeispiele in verschiedenen Ausführungsformen.
Für die Grobabstimmung werden von der Werkzeugaufnahmeseite der
Sonotrode etwa 80% der Masse des über die Sonotrodenkontur hinausragenden
Werkzeuganteils abgedreht. Anschliessend wird die Anpassung der
Durchmesser
vorgenommen.
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Die
Beispiele betreffen Werkzeugprofile bis zu einer Länge von etwa
40 mm bei einer Arbeitsfrequenz von 20 kHz. Längere Werkzeuge für
tiefere Bohrungen sollten auf l/2 oder ein mehrfaches davon abgestimmt und montiert
werden. (s. unten).
Die Abbildung zeigt den Aufbau eines Werkzeugs gezeigt das auf den Frontdurchmesser
der Sonotrode aufgelötet ist.
Der
Frontbereich der Sonotrode wird mit einer Durchmesserreduzierung
durch Abdrehen versehen, auf die das Werkzeug mit dem Adapter gelötet
wird. Bei der Herstellung der Ausdrehung ist auf eine gute Oberflächenqualität
zu achten. Der Grund der Ausdrehung sollte zur Vermeidung von Rissbildungen
einen kleinen Radius aufweisen.
Die
Werkzeugmontage erfolgt am Innendurchmesser der Ausdrehung durch
hartlöten. Mit derartigen Werkzeugen können Bohrungen oder Bohrkerne
in einem Arbeitsgang gefertigt werden.
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Der
Frontbereich der Sonotrode wird mit einer Ausdrehung versehen, in
die das Werkzeug mit dem Adapter eingelötet wird. Bei der Herstellung
der Ausdrehung ist auf eine gute Oberflächenqualität zu achten.
Der Grund der Ausdrehung sollte zur Vermeidung von Rissbildungen
einen kleinen Radius aufweisen.
Die Werkzeugmontage
erfolgt am Innendurchmesser der Ausdrehung durch hartlöten. Mit derartigen
Werkzeugen können Bohrungen oder Bohrkerne in einem Arbeitsgang gefertigt
werden.
Das
gezeigte Werkzeugprofil besitzt einen Aussendurchmesser von 8 mm
bei einer Wandstärke von 0,5 mm. Bei Verwendung einer Schleifmittelsuspension
– 25 Vol.% Borcarbid, (B4 C) der Körnung .280, (ca. 40µm),
mit Wasser – ergibt sich ein resultierender Bohrungsdurchmesser
von 8 + 2 x 0,004 = 8,008 mm.
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Das
gezeigte Werkzeugprofil besitzt einen Aussendurchmesser von 8 mm
bei einer Wandstärke von 0,5 mm. Bei Verwendung einer Schleifmittelsuspension
– 25 Vol.% Borcarbid, (B4 C) der Körnung .280, (ca. 40µm),
mit Wasser – ergibt sich ein resultierender Bohrungsdurchmesser
von 8 + 2 x 0,004 = 8,008 mm..
Hier wird der Aufbau
eines Werkzeugs gezeigt das in eine Ausdrehung in der Sonotrode
eingelötet ist.
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Hier wird der Aufbau
eines Koaxialwerkzeugs gezeigt. Die Werkzeugmontage erfolgt am Innen-
und Aussendurchmesser der Sonotrode durch hartlöten. Mit derartigen
Werkzeugen können zum Beispiel Ringe in einem Arbeitsgang gefertigt
werden.
Das
gezeigte Werkzeugprofil besitzt einen Aussendurchmesser von 16 mm
bei einer Wandstärke von 0,5 mm. Das innere Rohr besitzt einen Aussendurchmesser
von 8 mm bei einer Wandstärke von 0,5 mm.
Bei
Verwendung einer Schleifmittelsuspension – 25 Vol.% Borcarbid, (B4
C) der Körnung .280, (ca. 40µm), mit Wasser – ergibt sich ein resultierender
Ring-Innendurchmesser von 8 + 2 x 0,004 = 8,008 und ein Ring-Aussendurchmesser
von 16 – (2 x 0,004) = 15,92 mm.
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Zur Herstellung tieferer
Bohrungen empfiehlt es sich, das Werkzeugprofil mit dem, über die
Sonotrodenkontur hinausragenden Teil als l/2 Resonator herzustellen.
Das
nebenstehende Bild zeigt eine Sonotrode gleicher Bauform, jedoch mit
einem 60 x 60 mm und 15 mm langen Werkzeugprofil, das durch Hartlöten
auf die Sonotrode montiert ist
.Mit
diesem Werkzeug wurden die Deckel für die Vierkantbohrungen hergestellt. |
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Die
gezeigten Beispiele ergeben innerhalb des Einsatzes in einer Sonotrode
etwa die gleiche Resonanzfrequenz. Mit zunehmender Masse des Werkzeugprofils
reduziert sich der Verschleissbereich, das ist der Bereich in dem
das Werkzeugprofil innerhalb des Arbeitsbereichs des Ultraschallsystems
durch Bearbeitung verschlissen werden kann. Das erste und zweite
Profil können vermutlich bis zum Ende verschlissen werden. Das Dritte
Profil vermutlich nur zu 70% bis 80%.
Zur
Abstimmung der auf dieser Seite gezeigten Sonotroden / Werkzeuge
– insbesondere bei den beiden letztgenannten Beispielen - ist der
Einsatz des Sonotrodenmeßplatzes erforderlich, da bei diesem Querschnittsbereich
bei Abstimmungsfehlern Mehrwegausbreitungen der Schwingung auftreten
können, die zum Bruch des Werkzeugs / der Lötstelle führen können.
eine
ideale Ergänzung. Der Sonotrodenmessplatz ermöglicht ausserdem die
räumlich von der Maschine getrennte Herstellung und Abstimmung der
Sonotroden auf die Resonanzfrequenz des Ultraschallsystems der Maschine
sowie die Montage de
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