Wirkmechanismus
im Prozess
Auf dieser
Seite wollen wir mal versuchen, den Wirkmechanismus bei der Ultraschallbearbeitung
vereinfacht und ein wenig verallgemeinert darzustellen. Der eigentliche
Wirkmechanismus besteht aus werkstoffabhängigen Bruchmechanismen, die sich
in den Abtragwerten und der Splitterbildung bei den einzelnen Werkstoffgruppen
sehr stark unterscheiden. Im "Jahrbuch Optik" Jahrgang 1989 haben wir mal
versucht, uns über Bruchmechanismen auszulassen. Inzwischen sind einige
Erkenntnisse dazugekommen.
Wir beabsichtigen,
diesem recht umfangreichen Thema zu einem späteren Zeitpunkt einige besondere
Seiten zu widmen. Wir denken, daß zum besseren Verständnis dieses Themas
dreidimensionale Abbildungen erforderlich sind, wozu der Verfasser der Seiten
noch einige Zeit benötigt. Die bisherigen Seiten wurden mit relativ einfachen
Mitteln erstellt. Wir bitten für das Ergebnis um Nachsicht.
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Herr Dr. Lehfeldt seine Maschinen zum Laufen gebracht hatte, wurde
das mögliche Spektrum bearbeitbarer Werkstoffe erprobt und eine Dokumentation
der Ergebnisse vorgenommen. Weitere wesentliche Arbeiten zum Thema
wurden in Dissertationen, insbesondere an der Universität Braunschweig
erstellt. |
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Die Bildfolge beschreibt
den Ablauf bei der Herstellung einer einfachen Kernbohrung. Sowohl der Bohrkern
als auch die Bohrung sind als Werkstück zu betrachten.Ausgangspunkt ist
das Eintauchen des Werkzeugprofils in das sachgemäss gekittete Werkstück.Zum
Thema Werkstückpräparation und Kitten werden gesonderte Seiten erstellt.
Die Bildfolge beschreibt den Ablauf bei der Herstellung einer einfachen
Kernbohrung. Sowohl der Bohrkern als auch die Bohrung sind als Werkstück
zu betrachten.Ausgangspunkt ist das Eintauchen des Werkzeugprofils in das
sachgemäss gekittete Werkstück. Zum Thema Werkstückpräparation und Kitten
werden gesonderte Seiten erstellt.
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Das
schwingende Werkzeug taucht in die Oberfläche des Werkstücks ein.Die
Schleifmittelsuspension wird von aussen zugeführt und entlang der
Werkzeugoberfläche durch eine Bohrung in der Sonotrode abgesaugt.
Bei Bearbeitungstiefen bis etwa 1 mm kann auf die Absaugung verzichtet
werden, wenn die Wirkfläche des Werkzeugs nicht gross ist. |
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| Die
Wirkfläche des Werkzeugs schwingt mit der, sich aus der Leistungseinstellung
am Generator und der Übersetzung der Sonotrode sich ergebenden Schwingweite.
Die Vorschubbewegung wird durch die möglichst geringe Kraft des Andrucks
des Werkzeugs bewirkt und ist in erster Linie vom bearbeiteten Werkstoff
und der verwendeten Schleifmittelkorngrösse abhängig. |
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Das
Werkzeug dringt tiefer in die Werkstückoberfläche ein. Der abgetragene
Werkstoff wird mit der abgesaugten Schleifmittelsuspension wegtransportiert.
Dieser Prozess läuft nahezu unabhängig von der Tiefe der Bohrung. |
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| Mit
zunehmender Einbohrtiefe verkleinert sich der Abstand der Sonotrodenfrontfläche
zum Werkstück. Hier ist darauf zu achten, dass das Werkzeugprofil
hinreichend lang dimensioniert und dabei der mögliche Werkzeugverschleiss
berücksichtigt wird. |
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Sobald
die Bohrung die Grenzfläche des Werkstücks erreicht, empfiehlt es
sich, bei besonders spröden Werkstoffen die Leistung zu reduzieren
um Kantenausbrüche zu vermeiden. |
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| An
dieser Stelle kommt treten Kantenausbrüche auf, wenn die Kittung nicht
blasenfrei ist oder ein zu weicher Kitt verwendet wurde. Die Verrundung
der Werkzeugfront durch Verschleiss kommt zwar einem allmählichen
Durchtritt des Werkzeugs durch die Grenzfläche entgegen, beeinträchtigt
jedoch auch die Abbildungstreue. |
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| Wie
im Bild erkennbar wurde der Raum zwischen der Frontfläche der Sonotrode
und der Oberfläche des Werkstücks sehr klein. Da die Schleifmittelsuspension
durch die schwingende Fläche stark oszilliert kann es hier zu Beschädigungen
der Oberfläche kommen. Deshalb empfehlen wir, die Fläche mit einem
Schutzlack abzudecken. |
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Bei
der horizontalen Bearbeitung tritt dieser Effekt nicht so ausgeprägt
auf, weil sich der Innenraum des Werkzeugprofils nur bis zur Höhe
der Absaugbohrung mit Schleifmittelsuspension füllen kann und das
Gaspolster mit Unterdruck eine Verdrängung der Suspension zulässt.
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Ausserdem ist eine Sedimendation des Schleifmittels auf dem Werkstück
nicht möglich .Dies ist nur eines von vielen Argumenten für die horizontale
Bearbeitungstechnik. Wie die Sache im Einsatz aussieht sehen Sie hier.
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