Ultraschallfräsen
d.h. das schichtweise
abtragen mit einem geführten Werkzeug erfordert eine besonders
sorgfältige Werkstückpräparation. Die Bildfolge
zeigt die Herstellung eines Konturstücks - Das Firmenlogo der KLN
Ultraschall GmbH - aus unterschiedlichen Werkstoffen.
Das Werkzeug ist
ein PKD-Stift, eingelötet in einer Kegelsonotrode 40mm / 16 mm. Bearbeitet
wird ohne Absaugung der Schleifmittelsuspension. Die Bearbeitung wird
unter Verwendung einer Schleifmittelsuspension, 25 Vol.% Borcarbid,
(B4C) der Körnung .280 (40µm) in einer Suspension mit Wasser durchgeführt.
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Vorbereitung
des Werkstücks
Das Werkstück,
im Beispiel links, in Form von einer runden Glasplatte wird auf
eine Trägerplatte aufgekittet. Die Werkstücke können bei der Verwendung
von PKD-Werkzeugen so hoch übereinandergekittet werden bis die Höhe
der nutzbaren Länge des Werkzeugprofils erreicht ist. Selbstverständlich
muß bei allen Platten im Bearbeitungsbereich eine blasenfreie Kittschicht
erreicht werden.
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Bearbeitung
des Werkstücks
Der präparierte
Plattenstapel wird auf die Magnetspannplatte der Maschine gesetzt,
und nach Justierung des Startpunktes das Programm gestartet. Das
Werkzeug fährt die Kontur des Werkstücks mit einer Bahngeschwindigkeit
von durchschnittlich 60 - 80 mm/min und trägt den Werkstoff in Schichten
ab.
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Die
bearbeiteten, hier noch gekitteten Werkstücke sehen so aus. Der gekittete
Stapel besteht aus zwölf, auf einer Trägerplatte aufgekitteten Floatglasplatten
mit einer Dicke von 1,2 mm. Selbstverständlich können auch Platten
unterschiedlicher Dicke oder aus unterschiedlichen Werkstoffen übereinandergekittet
werden. Wir empfehlen hierzu, die Werkstücke mit geringerer Festigkeit
im oberen Bereich des Stapels anzuordnen. |
Beispiele aus verschiedenen Werkstoffen
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Auf
die vorbeschriebene Weise wurden die nebenstehenden Teile aus verschiedenen
Gläsern, darunter Farbglas, hergestellt. Die Bearbeitung war in allen
drei Fällen problemlos. |
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Die
Bearbeitungszeit für dieses Teil aus einem Siliziumcarbid ähnlichen
jedoch sehr offenporigen Material mit einer Höhe von 8 mm beträgt
etwa 3 Stunden. Nach Fertigstellung war das PKD-Werkzeug um 0,25 mm
verschlissen. Der Verschleiss war relativ gleichmässig. |
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Die
Bearbeitungszeit für dieses Teil aus Si Si C mit einer Höhe von
8 mm beträgt etwa 7 Stunden. Nach Fertigstellung war das PKD-Werkzeug
um etwa 1 mm verschlissen. Der Verschleiss war relativ gleichmässig.
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Die hier gezeigte Bearbeitungsaufgabe ist eine der einfachen Übungen
und soll einen der vielen Anwendungsbereiche der Ultraschallbearbeitungstechnik
anhand eines wertfreien Anwendungsbeispiels demonstrieren. Die Anwendung
der hier gezeigten Bearbeitungstechnik erfordert vom Anwender nicht
nur eine ausgeprägte Erfahrung in der Anwendung der Ultraschallbearbeitungstechnik
und der Werkstoffe, sondern auch in der Anpassung der Programmierung
von Maschinen, da die Bearbeitungsparameter zwischen der Glasbearbeitung
und der Bearbeitung harter Keramikwerkstoffe schon mal um den Faktor
1000 oder mehr auseinanderliegen können. Mit der weiteren Entwicklung
noch besserer Werkstoffe spitzt sich dieses Thema weiter zu.
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