Schrägbohrungen

können mit beliebig profilierten Werkzeugen in nahezu beliebigem Winkel zur Oberfläche in die Werkstücke eingearbeitet werden. Hierbei ist wesentlich, dass die Oberflächen an denen das Werkzeug ein- und austritt weitgehend spannungsfrei sind.


Das Beispiel zeigt eine Glasplatte, Durchmesser 20 mm aus Floatglas, in der eine Bohrung unter einem Winkel von 45° eingearbeitet ist.

Das zweite Beispiel zeigt eine Probe aus Boriosilikatglas mit Blick in die Bohrungen. Am Rand der Bohrung sind geringfügige Abplatzungen vorhanden, die auf die Verwendung von ungetempertem Floatglas zurückzuführen sind.


Von der Seite gesehen sieht die Probe so aus. Die Bohrungen sind in einem Winkel von ca. 7° zur Oberfläche eingearbeitet. Bei dieser Art der Bearbeitung ist ein relativ hoher Aufwand an Vorbereitung erforderlich. Den Rest macht das Fingerspitzengefühl.

 

Wir fertigen diese Form von Bohrungen auf Wunsch unserer Kunden mit beliebigem Profilquerschnitt. Die Werkzeuge hierzu entsprechen dem auf der Seite - Werkzeugprofile löten - abgebildeten Beispiel.

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