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Überwurfmuttersonotroden

Überwurfmuttersonotroden sind Stabschwinger und überwiegend als l/2 Resonatoren im Einsatz. Das Übersetzungsverhältnis entspricht etwa dem Durchmesserverhältnis der beiden Endflächen zueinander. Das bedeutet, wenn vom Erregersystem eine Schwingweite von 15µm in eine Sonotrode mit D= 40 mm und d= 20 mm eingekoppelt wird, erfolgt durch die Querschnittsreduzierung eine Vergrößerung der Schwingweite etwa um den Faktor 2 auf ca. 30µm. Überwurfmutter-Sonotroden mit einer Resonanzfrequenz von 20 kHz sind bis zu einem Frontdurchmesser von etwa 20 mm relativ unproblematisch in der Herstellung und Handhabung.

Zur Bearbeitung werden modular aufgebaute Werkzeuge innerhalb einer definierbaren Massen- und Abmessungstoleranz eingesetzt. Sämtliche Werkzeuge weisen einen, an das Werkzeug angeformten Montageflansch auf und sind ineinander steckbar. Die Profilquerschnitte und deren Kombinationen können innerhalb der Grenzwerte beliebig ausgeführt und miteinander kombiniert werden.
Die hier gezeigte Sonotrodenform wird hauptsächlich dort verwendet, wo in der Serienfertigung Hartlötarbeiten nicht möglich sind und das Risiko einer Profilverformung durch die Temperaturen beim Hartlöten nicht inkauf genommen wird.

 


Die Werkzeuge werden ineinander gesteckt und mit Hilfe der Überwurfmutter mit der Sonotrode verschraubt. Zur Abdichtung wird ein O-Ring in die Vertiefung der Kontaktfläche der Sonotrode eingelegt.
Überwurfmutter-Sonotroden werden in Verbindung mit Werkzeugen verwendet, die meist als Automatendrehteile hergestellt werden und einen Ringflansch für die Montage aufweisen.

Wir liefern Überwurfmutter-Sonotroden aus Monel wahlweise mit Schlüsselflächen für Gabelschlüssel oder Bohrungen für Lochmutterschlüssel im Durchmesserbereich von D= 40 mm und d= 12 mm, 16 mm und d= 20 mm in der folgenden Bauform:

mit zentraler Absaugbohrung und je drei Überwurfmuttern für folgende Werkzeugkonfigurationen:

Zur Befestigung von einem Werkzeug mit einer Flanschhöhe von 1,5 mm und einer Länge von ca. 20 mm über das Ende der Überwurfmutter. Maximales Gewicht des Werkzeugprofils zusammen 5 Gramm.

Zur Befestigung von zwei koaxial ineinander gesteckten Werkzeugen beliebigen Profils mit einer Gesamtflanschhöhe von 3,5 mm und einer Länge von ca. 20 mm über das Ende der Überwurfmutter. Maximales Gewicht der zwei Werkzeugprofile zusammen 10 Gramm.

Zur Befestigung von drei koaxial ineinander gesteckten Werkzeugen beliebigen Profils mit einer Gesamtflanschhöhe von 4,5 mm und einer Länge von ca. 20 mm über das Ende der Überwurfmutter. Maximales Gewicht der drei Werkzeugprofile zusammen 15 Gramm.

Montiert und fertig zur Bearbeitung sieht die Sache dann so aus.

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