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Strahlablenkung durch Permanentmagnete II


Die folgenden Bilder zeigen weitere Versuche, den Wasserstrahl mit Hilfe von Permanentmagneten, - auch in diesem Fall NdFeB - abzulenken Die Düse besitzt einen Durchmesser von 0,4 mm. Da die Herstellung der Spulen mit einiger Präzision aus einem dicken Kupferdraht eine Schinderei ist, haben wir mal planare Spulen in Leiterplattentechnik hergestellt. Diese Technik erlaubt die Realisierung beliebiger Geometrien mit relativ einfachen Mitteln.


ACHTUNG: Bei diesen Versuchen gibts öfters was elektisches auf die Finger. Nicht für empfindliche Gemüter. (Überschläge bis etwa 10 mm.) Das sind einige Kilovolt !!!

Das Bild zeigt den Einbauwinkel der Spule, (ca. 45°), und die resultierende Ablenkung des Wasserstrahls um etwa 10 mm. Die Tropfen sind wesentlich kleiner als bei den versuchen mit gewickelter Spule. Der Wasserstrahl besitzt nach dem Zerlegen mehr die Konsistenz eines Nebels.
Die gleiche Anordnung aus einem anderen Aufnahmewinkel, wobei die Art der Spule und deren Befestigung besser erkennbar sind.
Die Ablenkung des Wasserstrahls erfolgt wie im vorhergehenden Versuch. Die Offnung in der Spule ist etwa 10 mm kleiner als bei der Drahtspule. Bei gleicher Entfernung der Magnete gelingt es nicht, den Wasserstrahl gegen den Spulenkörper zu lenken.
Wird der Magnet von der linken Seite in der Mitte der Spule gegen den Wasserstrahl gehalten, ist bei gleichem Abstand, die Aislenkung wesentlich geringer als bei der Drahtspule.
Ein ählicher Effekt ist zu beobachten, wenn der Magnet von der rechten Seite gegen die Spule gehalten wird.
Auch durch Verlegen auf die Rückseite der Spule ist die Auslenkung gering und eine Wirkung nur auf die Auffächerung des Wasserstrahls unterhalb der Spule zu beobachten.

Diese Form der Versuche ist wesentlich einfacher durchzuführen als mit Drahtspulen. Ausserdem besteht hier die einfache Möglichkeit, die Spulen mit einer Isolierung zu versehen, indem eine Abdeckung draufgebaut wird. Wir haben hier auf eine Isolierung der Spulen verzichtet und wollen erst mal eine Funkenstrecke in die Vorrichtung einbauen. Mit isolierten Spulen bauen sich vermutlich wesentlich höhere Spannungen auf, die den Spaß an der Sache gründlich verderben können.

Im hier hier gezeigten Fall erfolgen die Überschläge abhängig vom Wasserdruck auf bis zu 10 mm teilweise mehrmals in der Sekunde.


In den nächsten Wochen werden wir weitere Varianten, mit - hoffentlich besserem Bildmaterial - und einigen Videos zeigen. Bei bestimmten Anordnungen werden die Wasserstrahlen völlig zerlegt und werden vor der Platte wieder nach oben geschleudert.


24. April 2003 Rainer.Schmieg@t-online.de